Ausbetten - State of the Art
Unzeitgemäße Arbeitsweise

Eine Lücke in der Qualitätskette

Der Hammer
Verbogene Klammern, Risse in der Kunststoffprothese, abgesplitterte Zähne, verzogene Brücken und noch viel mehr sind die Schäden durch den Einsatz eines Hammers.
Die unkontrollierten Stoßwellen zerstören das homogene Gefüge. Noch gefährlicher ist die Methode, direkt auf das Metall des Gusstrichters zu schlagen, damit wird das Objekt direkt beschädigt. Gemessen an dem vorangegangenen Aufwand stellt dies eine sehr grobe Behandlungsform dar.

Die Ausbettzange
Die Zange hat beim Einschneiden eine Keilwirkung auf Einbettmasse oder Gips. Dieses Auseinandergehen wird komplett auf das Gussobjekt übertragen, was wiederum zu Spannungen und Verzug fuhrt. Eine Kunststoffprothese, beispielsweise, kann dabei leicht brechen. Zähne laufen ständig Gefahr, abgebrochen zu werden.

Fazit:
Beide Methoden wirken nicht nur auf die Einbettmasse, sondern im gleichen Maße auf das Gussobjekt. Schwer zugängliche Bereiche werden nicht erreicht. Günstiger ist die Methode über einen pneumatischen Ausbettmeissel, der tatsächlich ausschließlich auf die Masse wirkt.