Erfahrungsbericht vom Ausbildungsberuf
Fachkraft (m/w) für Lagerlogistik
Ich heiße Marco Cirillo, bin im zweiten Ausbildungsjahr und mache bei der Renfert GmbH eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik.
Entschieden habe ich mich für diesen Ausbildungsberuf, da ich mich bereits im Vorfeld für logistische Prozesse interessiert habe. Außerdem wollte ich einen Beruf ausüben, der sehr strukturiert und logisch im Ablauf ist. Das habe ich mit der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik mit Sicherheit erreicht.
Von der Warenannahme bis zur Einlagerung und vom Kommissionieren bis hin zum Versand der Ware habe ich in jeder dieser Abteilungen bestimmte Aufgaben. Im Versandlager kommissioniere ich Ware, verpacke diese und stelle sie für den Versand bereit. Im Wareneingang bin ich für die Warenannahme zuständig, kontrolliere sie auf ihre Vollständigkeit und eventuelle Mängel und buche die Ware anschließen auf unser Sperr- oder Dummylager.
Jährlich vor Beginn der Ausbildung findet ein Azubi-Ausflug mit allen Auszubildenden der Firma Renfert statt. Hier haben sowohl die neuen Azubis als auch die "alten" die Möglichkeit sich besser kennenzulernen. Es macht immer wieder aufs Neue Spaß und ist ein Ereignis auf das man sich freuen kann. Ein weiteres Erlebnis hatte ich auf der Ausbildungsbörse in Hilzingen, an der ich als Messeteammitglied teilgenommen habe. Auf der Messe habe ich den Schülern unsere Ausbildungsberufe etwas näher gebracht und ich konnte ihnen von meinen eigenen Erfahrungen berichten.
Am meisten gefällt mir, dass die Firma Renfert ihren Standort in Hilzingen hat, so habe ich es nicht zu weit weg von meinem Zuhause. Ebenfalls ein wichtiges Argument ist für mich die Ausbildungsvergütung. Im Vergleich zu meinen Mitschülern verdiene ich recht gut. Gut finde ich auch, dass ich als Azubi im Lager meinen eigenen E-Mail Account besitze. So kann ich mich am PC mit meinem eigenen Account anmelden und wie die anderen Mitarbeiter meine Arbeiten selbständig erledigen.
Meine Berufsschule ist die Wessenbergschule in Konstanz. Der Unterreicht findet ein- bis zweimal wöchentlich statt. Neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Geschichte lerne ich Dinge, die für meinen Berufsalltag sehr wichtig sind. Betriebswirtschaftslehre beinhaltet beispielsweise Lagerhaltung bezüglich Einrichtung und rechtliche Grundlagen und Gesetze die sich auf unseren Beruf beziehen wie zum Beispiel Kostenübernahme bei Lieferverzug oder Falschlieferung.
Sozialversicherungen und verschiedene Gesellschaftsformen werden in Gesamtwirtschaft behandelt. In Steuerung und Kontrolle kommen die Mathematikkenntnisse zum Einsatz. Häufig muss man hier den Dreisatz anwenden oder Lagerkennziffern ausrechnen.