Erfahrungsbericht vom Ausbildungsberuf
Fachkraft (m/w) für Lagerlogistik
Ich heiße Andreas Schafhäutle, bin im dritten Ausbildungsjahr und absolviere bei der Renfert GmbH meine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik.
Entscheidend für meine Berufswahl war ein Praktikum in diesem Beruf, welches mir sehr gut gefallen hat. Von den logistischen Prozessen und den Aufgaben im Lager war ich so begeistert, dass ich diesen Beruf unbedingt erlernen wollte. Ich bin heute noch froh darüber, dass ich mich zu der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik entschieden habe.
Mein erstes Ausbildungsjahr habe ich im Versandlager verbracht. In dieser Abteilung war ich für das Kommissionieren der Kundenaufträge zuständig. Nach dem Kommissionieren der Ware war es meine Aufgabe die Ware für den Versand bereitzustellen.

Seit Anfang des zweiten Ausbildungsjahres arbeite ich jetzt im Wareneingang. Zu meinen Aufgaben gehört die Warenannahme, bei der ich die Ware auf äußere Schäden im Beisein des Fahrers untersuche. Danach kontrolliere ich die Ware auf ihre Vollständigkeit und buche diese dann auf das vorgegebene Lager. Außer der Lieferantenware bekomme ich im Wareneingang auch Handelsware, die ich vereinnahme und an unsere Reparaturabteilung weiterleite.
Jedes Jahr findet bei uns ein Azubi-Ausflug statt, bei dem alle Auszubildenden eingeladen sind. Bei diesem werden in der Gruppe Spiele gemacht und es wird zum Abschluss noch zusammen gegessen. Ich persönlich finde es gut, dass die Firma so einen Ausflug anbietet, weil die neuen Azubis so gleich integriert werden und sich die "alten" Azubis untereinander austauschen können.
Besonders gut bei der Firma Renfert gefällt mir das Arbeitsverhältnis der Mitarbeiter untereinander. Wir helfen uns gegenseitig und bei Fragen kann ich mich jederzeit an alle Mitarbeiter wenden, die mir dann auch weiterhelfen können. Was ich an meinem Beruf auch sehr gut finde, sind die Arbeitszeiten. Da wir bereits um 7 Uhr anfangen, haben wir auch schon um 16 Uhr Feierabend. Dagegen arbeiten viele meiner Mitschüler bis 18 Uhr, fangen aber auch erst später an.
Zur Berufsschule gehe ich nach Konstanz in die Wessenbergschule. Die Ausbildung läuft im dualen System ab, das heißt ich habe ein- bis zweimal pro Woche Schule. Dort werden Fächer unterrichtet wie Betriebswirtschaftslehre, Gesamtwirtschaft, Steuerung und Kontrolle, Deutsch, Englisch und Gemeinschaftskunde.