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Erfahrungsbericht vom Ausbildungsberuf

Fertigungsmechaniker (m/w)

 
 

Ich heiße Marc Schons, bin im 2. Ausbildungsjahr und mache bei der Firma Renfert eine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker.

 

Ich habe mich für diesen Ausbildungsgang entschieden, da mir handwerkliche Arbeiten wie das Schrauben und Verbauen sehr gefallen. Der Fertigungsmechaniker hat ein interessantes Berufsbild. Er setzt aus kleinsten Bauteilen große Geräte und Maschinen zusammen. Es gibt viele verschiedene Einsatzgebiete für ihn, wie beispielsweise im Gerätebau oder in der Automobilindustrie. Außerdem habe ich nach meiner Ausbildung zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Das erste halbe Jahr war ich in der Lehrwerkstatt und habe einen Metallgrundkurs bekommen. Dort habe ich gelernt, wie man mit Werkzeugen und Maschinen umgeht.

Danach kam ich in der Geräteproduktion in die Vormontage. Hier durfte ich kleine Baugruppen eigenständig fertigen.

Im Qualitätsmanagement musste ich ankommende Ware auf Fehler und Qualität überprüfen.

Ich war auch bereits in der Wachsproduktion, bei der ich Wachse abfüllen durfte und die Ware anschließend verpackt habe.

Außerdem werde ich noch in die Abteilungen Konstruktion und Entwicklung und in den Bereich After Sales Service (Reparaturabteilung) kommen.

 

Am meisten an der Ausbildung bei Renfert gefällt mir, dass ich nicht jeden Tag das gleiche tun muss, sondern die Arbeit sehr abwechslungsreich gestaltet ist. Man durchläuft verschiedene Abteilungen. Jede davon hat andere Aufgaben, die man bewältigen muss. Außerdem bietet die Firma zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen an wie z.B. eine Zahntechnik-Schulung oder insbesondere für unseren Ausbildungsgang eine Schweißerschulung, um den Umgang mit unseren Geräten und Teilprozesse unserer Arbeit zu lernen. Auch sehr angenehm empfinde ich das Arbeitsklima und den Umgang der Mitarbeiter miteinander. Alle sind sehr hilfsbereit. Wenn man als Azubi einmal etwas nicht verstanden hat, erklären sie es dir gerne noch einmal.

 

Meine größten Erlebnisse hier sind die Weihnachtsfeiern. Alle Mitarbeiter sind eingeladen und man hat die Gelegenheit, bei ausreichend gutem Essen gemütlich zusammenzusitzen und einen tollen

Abend mit seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen zu verbringen.

 

Ich habe ein- bis zweimal die Woche auf der Hohentwiel-Gewerbeschule in Singen mit den Verfahrensmechanikern von Alcan zusammen Berufsschule. In der Schule lernen wir den theoretischen Teil unserer Ausbildung. Neben allgemeinbildenden Fächern wie Mathe, Deutsch und Gemeinschaftskunde haben wir auch fachbezogene Fächer wie Arbeitsplanung (technisches Zeichnen), Instandhaltung (technische Mathematik) und Produktionsplanung.

 

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