Digital workflow with SIMPLEX 2 SX 3D filament printer by Renfert
3D-Druck

Digitale Provisorien mit 3D-Filamentdruck: Effizienzgewinn für die Zahnarztpraxis

Von Heike Möllenberg
Feb 25, 2026 | 4 Minute(n) Lesezeit

Der digitale Wandel hat längst auch in Zahnarztpraxen Einzug gehalten. Besonders die Herstellung von Provisorien profitiert von neuen Technologien wie dem 3D-Filamentdruck. Im folgenden Blogartikel, der auf einem Interview mit Dr. Lina Karnesi aus Radolfzell basiert, zeigen wir, wie sich die Methode nahtlos in den digitalen Praxisalltag integrieren lässt und welche Vorteile sie für Zahnärzte und Praxisteams bietet.  

Warum digitale Provisorien und Filamentdruck relevant sind

Gerade bei der Herstellung von Provisorien stehen Zahnarztpraxen häufig vor Herausforderungen: Zeitdruck, zusätzliche Arbeitsschritte und wirtschaftliche Unsicherheiten sind Alltag. Die digitale Fertigung bringt hier eine spürbare Entlastung. Mit dem 3D-Filamentdruck lassen sich Provisorien direkt in der Praxis herstellen – sauber, kalkulierbar und ohne aufwendige Nachbearbeitung. Das spart Zeit, reduziert Kosten und vermeidet unnötige Zusatztermine für Patienten. 

 

Filamentdruck als logische Ergänzung im digitalen Workflow 

Die Integration des Filamentdrucks in den bestehenden CAD/CAM-Workflow eröffnet neue Möglichkeiten: Provisorien entstehen während der Behandlung direkt vor Ort. Das System arbeitet im Hintergrund, während das Team klinisch tätig ist. So wird der Ablauf effizienter und die Versorgung der Patienten flexibler. 

Die Herausforderung und der Weg zur Lösung

Die größte Herausforderung liegt oft im reibungslosen Ablauf: Wie lässt sich die Provisorienfertigung ohne zusätzliche Arbeitsschritte und Chemikalien gestalten? Dr. Karnesi berichtet, dass der Renfert Filamentdrucker hier überzeugt – kein Geruch, keine Reinigungsprozesse und kaum manuelle Nachbearbeitung. Das Provisorium kommt druckfertig aus dem Gerät und ist schnell einsetzbar. 

Anleitung zur erfolgreichen Umsetzung in der Praxis

  1. Digitalen Scan des Patienten durchführen 
  2. Provisorium im CAD-Programm (z.B. exocad) designen 
  3. Datei an die SIMPLEX Sliceware übermitteln und Druck starten 
  4. Während der Behandlung den Druckprozess im Hintergrund laufen lassen 
  5. Provisorium nach Fertigstellung kurz polieren und einsetzen

Zusammenfassung: Die vier wichtigsten Vorteile des dentalen Filamentdrucks

  1. Effizienter und entspannter Praxisalltag 
  2. Saubere, schnelle und wirtschaftliche Provisorienfertigung 
  3. Nahtlose Integration in den digitalen Workflow 
  4. Mehr Flexibilität und Komfort für Patienten und Team 
Expertentipp Renfert Blog Banner

Das meint Dr. Lina Karnesi

  • „Das Provisorium kommt praktisch druckfertig aus dem Gerät.“ 
  • „Viele sind überrascht, wie unkompliziert und vor allem sauber der Prozess ist.“ 
  • „Wir designen wie gewohnt und der Druck läuft im Hintergrund weiter.“ 
  • „Provisorien entstehen während der Behandlung" 
  • „Es macht wirtschaftlich einfach Sinn.“ 

Möchten Sie mehr erfahren? Das vollständige Interview mit Dr. Lina Karnesi bietet weitere Praxiseinblicke und Erfahrungswerte rund um den 3D-Filamentdruck in der Zahnmedizin. 
- Interview in Kürze hier verfügbar. - 

RIC - Renfert Support